Energiestrategie 2050

Energiestrategie 2050

Fischerinnen und Fischer sagen JA zur Energiestrategie 2050

Fischerinnen und Fischer sagen JA zur Energiestrategie 2050

So wird mit der ES 2050 für Kleinwasserkraftwerke eine Förderuntergrenze von 1 MW installierter Leistung festgeschrieben. Ökologisch fatale und ökonomisch unsinnige Kleinstwasserkraftwerke sollen also künftig nicht mehr gefördert werden. Die knappen Fördergelder sollen vielmehr in grössere neue Projekte und bestehende Wasserkraftanlagen mit günstigem Kosten-Nutzen-Verhältnis fliessen. Damit können die verbliebenen intakten Kleingewässer vor der Verbauung geschützt und als Lebensraum für unsere Fische erhalten werden. Dies ist aus fischereilicher Sicht hoch erfreulich!

Der Schweizerische Fischerei-Verband sagt deshalb mit Überzeugung JA zur Energiestrategie 2050. Er lädt die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ein, es ihm gleich zu tun. Unsere Fische werden es ihnen danken.

Roberto Zanetti, Ständerat
Präsident Schweizerischer Fischerei-Verband

Schweizer Jungfischermeisterschaften 2017

Schweizer Jungfischermeisterschaften 2017

Thurgauer Fischereiverband übernimmt die Teilnahmegebühr plus ein kleines Sackgeld für die Jungfischermeisterschaften 2017!

Liebe Jungfischerinnen und Jungfischer aus dem Kanton Thurgau, Fischen macht Spass, wenn man es kann – und etwas weiss. Immer mehr Mädchen und Jungen besuchen Jungfischerkurse. Und immer mehr Jugendliche können gut fischen. Die Jungfischermeisterschaften 2017 sind aber zuallererst ein Erlebnis und dann ein spielerischer Wettkampf.

Jungfischermeisterschaft 2017

Wer kann mitmachen?

Jedes Team besteht aus drei Jungfischer/innen und falls vorhanden, einem Betreuer. Die Meisterschaft wird in zwei Alterskategorien ausgetragen: Kategorie A: Jugendliche der Jahrgänge 1999–2002 – Kategorie B: Jugendliche der Jahrgänge 2003 und jünger. Die jeweiligen Wertungen erfolgen pro Kategorie und Team gemäss eines speziellen Wettkampfreglements. Wettkampfzeiten: Samstag 10 Uhr bis Sonntag 15 Uhr. Die Anreise ist bereits am Freitag möglich.

Wie unterstützt Euch der FVTG?

Die Teilnahmegebühr von Fr. 150.- plus Fr. 150.- Sackgeld pro Team wird vom FVTG übernommen und beinhaltet neben dem Startgeld eine Übernachtung im Massenlager, das Mittag- und Abendessen am Samstag sowie das gemeinsame Morgen- und Mittagessen am Sonntag für die Teilnehmer und den Betreuer. Bedingung: Die finanzielle Unterstützung wird nur gewährt, wenn zwei der drei Teilnehmer/Teilnehmerinnen im Kanton Thurgau wohnhaft sind, oder mindestens zwei Teilnehmer/Teilnehmerinnen Mitglieder von Thurgauer Fischereivereinen sind.

Die Rückerstattung der Teilnahmegebühr kann nach erfolgter Teilnahme per Email beim FVTG eingefordert werden (preasident@fvtg.ch).

Alle weiteren Informationen findet ihr im PDF.

Die Anmeldung hat bis 20. Mai 2017 zu erfolgen!
Online: http://www.jungfischermeisterschaft.ch/seite-1/jungfischermeisterschaft-2017/anmeldung.html

Initiative: Pestizidverbot in der Schweiz

Initiative: Pestizidverbot in der Schweiz
Es gibt nichts Gutes – ausser man tut es

Hier setzt die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» an: Chemisch hergestellte Pestizide sollen ohne Ausnahme verboten werden.
Die Fischer und deren Organisationen haben, nicht zuletzt aufgerufen durch «Petri-Heil», wesentlich dazu beigetragen, die Initiative zu finanzieren.
Jetzt gilt es, die nötigen 100 000 Unterschriften für eine Volksabstimmung möglichst schnell zu sammeln. Helfen Sie mit, unterschreiben Sie, überzeugen Sie Ihre Freunde, Nachbarn, Mitarbeiter!
Nur so können wir eine nachhaltige und hoffentlich wieder ertragreiche Fischerei in sauberen Gewässern in Zukunft sicherstellen.

Unterschriftenbögen herunterladen

Gesetz über den Wasserbau und den Schutz vor gravitativen Naturgefahren (WBSNG)“

Gesetz über den Wasserbau und den Schutz vor gravitativen Naturgefahren (WBSNG)“

Folgendes Email ging an unsere Volksvertreter

Sehr geehrte Damen
Sehr geehrte Herren
Am 1. März 2017 debattieren Sie über das „Gesetz über den Wasserbau und den Schutz vor
gravitativen Naturgefahren (WBSNG)“. Erlauben Sie mir bitte an dieser Stelle einige kurze Bemerkungen zum Thema.

  • Im Jahr 2006 wurde die Volksinitiative „lebendiges Wasser“ u.a. vom Schweizerischen Fischereiverband zum Schutz unsere Gewässer mit 162‘511 Unterschriften eingereicht.
  • Im Jahre 2009 wurde ein indirekter Gegenvorschlag zur Volksinitiative unter Beteiligung der Initianten und weitere Verbände (u.a. Schweizerischer Bauernverband) erarbeitet. Woraufhin die Initiative zurückgezogen wurde. Ein wichtiger Eckpfeiler des Gegenvorschlags war die Definition und die Ausweisung der Gewässerräume.
  • Seit einiger Zeit sind nun Bestrebungen im Gange, diesen Gegenvorschlag auf kantonaler Ebene zu verwässern und auszuhöhlen.

Ich möchte Sie bitten bei der Eintretensdebatte zu bedenken, dass das bestehende Bundesrecht auf einer zurückgezogenen Volksinitiative beruht. Zum Wohle unserer schon übermässig belasteten Gewässer bitte ich Sie die eidgenössische Gesetzgebung im Sinne der Initianten umzusetzen.

Christoph Maurer
Präsident Fischereiverband Thurgau
www.fvtg.ch

Aquakultur in Netzgehegen – Felchenmast im Bodensee

Aquakultur in Netzgehegen – Felchenmast im Bodensee

Der Verband unterstützt die Kollegen aus Deutschland in ihrem Bemühen die Aquakultur von Felchen im Bodensee zu verhindern. Aktuell werden auf Deutscher Seite (Baden – Württemberg) grosse Anstrengungen unternommen, um eine Fischmast von Felchen in Netzgehegen zu ermöglichen. Es sollen 400 bis 500 t pro Jahr “produziert” werden.

Warum braucht es eine solche Massentierhaltung im See, wenn bereits ein Naturprodukt von weit aus besserer Qualität zur Verfügung steht? Wie sieht es mit der Belastung von Fischkot, Parasiten, Medikamenten etc. aus? Bitte informiert Euch. Beiliegend der Brief (Entwurf), den der Vorstand ebenfalls mitunterzeichnet hat.

Verschmutzung der Lützelmurg (2. Teil)

Verschmutzung der Lützelmurg (2. Teil)

Aadorf – Zwischen Weihnachten und Neujahr kam es im Bereich zwischen dem Bahnhof und der Kläranlage Aadorf zu einer erheblichen Verschmutzung der Lützelmurg.

Der Abwasserzweckverband Lützelmurgtal bedauert den Vorfall ausserordentlich und übernimmt die volle Verantwortung. Wie es genau dazu kommen konnte, wird derzeit noch ermittelt. Damit solche gravierenden Verschmutzungen möglichst verhindert werden können, prüft der Verband im Rahmen des Projektes Generelle Abwasserplanung und der Sanierung der Sonderbauwerke entsprechende Massnahmen. Der Wiederaufbau mit Lebewesen in der Lützelmurg wird gemeinsam mit den Fachleuten (Biologen, Fischerei, Gewässer) über die nächsten Monate und möglicherweise Jahre begleitet.

Liste der Medienbericht zum Thema

Nachfolgende Fotos stammen von unserem Mitglied Jan van Rooijen, Obmann Pächtervereinigung Lützelmurg II

Verschmutzung der Lützelmurg, Bild 1 Verschmutzung der Lützelmurg, Bild 2

Verschmutzung der Lützelmurg, Bild 3