48. Jahresversammlung des TGFV

48. Jahresversammlung des TGFV

Die Jahresversammlung wurde am 23. März in der Aula des Oberstufenzentrums „Bruggfeld“ in Bischofszell abgehalten.

Als Eröffnung stellte der Stadtpräsident Thomas Weingart die Bischofszeller Industrie anhand eines „Tagesmenüs“ kurzweilig und humorvoll vor. Anschliessend durften die Anwesenden den Worten von Dr. Oliver Selz von der eawag lauschen. Er referierte über die Äsche und ihre durchaus komplexen Ansprüche an den Lebensraum. Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden.

Die eigentliche Versammlung begann um 19.15 Uhr und wurde gemäss der Einladung und der zugestellten Traktandenliste abgehalten. Die 55 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder genehmigten alle abstimmungsrelevanten Punkte einstimmig und diskussionslos, so dass die Versammlung nach einer Stunde durch den Präsidenten geschlossen werden konnte. Die Jahresversammlung 2019 findet nach aktueller Planung in Kreuzlingen statt. Der Termin ist noch offen, ist aber vermutlich im April 2019.

Anschliessend trafen sie Mitglieder und Gäste zu einem reichhaltigen Steh-Apéro und nutzen die Gelegenheit zum Austausch von Fischerlatein.

Der FV Untersee tritt mit 125 Aktiv – Mitgliedern dem Verband bei

Der FV Untersee tritt mit 125 Aktiv – Mitgliedern dem Verband bei

Am 22. März 2018 konnte der Vereinspräsident Richi Angehrn 55 stimmberechtige Mitglieder und Gäste begrüssen. Unter den Gästen weilten auch die Vorsteherin des Departement für Justiz und Sicherheit C. Komposch und ihr Amtschef R. Kistler, Vorsteher der Jagd- und Fischereiverwaltung. Frau Komposch  überbrachte dem FV Untersee die Grüsse der Thurgauer Regierung.

Nach dem die Mitglieder und Gäste sich an einer reichhaltigen „kalten Platte“stärken konnte, eröffnet der Präsident den offiziellen Teil der HV. Alle Punkte der Traktandenliste wurden speditiv abgearbeitet und selbst der Beitritt zum Verband führte nur zu einer Frage aus dem Plenum. Das Ergebnis der Abstimmung war dann eindeutig. Über 50 Mitglieder stimmten dem Beitritt zu.

Der Vorstand des FVTG heisst die Neumitglieder herzlich willkommen und dankt dem Vorstand des FV Untersee für sein Vertrauen.

Bundesrat will Grenzwerte für Pestizide erhöhen!

Bundesrat will Grenzwerte für Pestizide erhöhen!

Der Bundesrat plant den Grenzwert für einige Pestizide um den Faktor 3600 und mehr zu erhöhen!

Die letzte Untersuchungskampagne des Bundes (NAWA-SPEZ Kampagne1) in repräsentativen kleineren Gewässern hat eindrückliche Dimensionen aufgezeigt: 128 verschiedene Pflanzenschutzmittel wurden gefunden, in 80% der Gewässerproben war der Grenzwert von 0.1μg/l überschritten – bis hin zu einer 400-fachen Belastung. Dazu kommt, dass die Belastungen teilweise über mehrere Monate andauern und in Kombination auftreten, was die toxische Wirkung verstärken kann. Wie sind solche Überschreitungen möglich?

An rund 100 Messstellen gehen Bund und Kantone der Gewässerqualität auf den Grund. Doch PSM werden dabei meist nicht erfasst. Bringt ein Landwirt also zu viel PSM aus, ist die Chance, dass dies bemerkt wird, sehr gering. Und selbst wenn der Gesetzesbruch entdeckt wird: Entlang eines Gewässers gibt es viele Nutzer. Dies bedeutet faktisch: Welche Grenzwerte wir ins Gesetz schreiben, ist sekundär – denn Übertretungen sind an der Tagesordnung und werden höchst selten geahndet.

Anstatt diesen Missstand zu beheben, geht der Bundesrat den bequemeren Weg und erhöht die Grenzwerte!

Aus Sicht des Thurgauer Fischereiverbandes gilt es nun Stellung zu beziehen. Es darf doch nicht sein, dass unsere Gewässer mit dem Segen aus Bern noch mehr vergiftet werden! Aus diesem Grund empfiehlt der Verband allen an der Fischerei interessierten Bürgerinnen und Bürger die Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» zu unterschreiben.

Beitrag Radio SRF vom 24. März 2018

Aufruf des SVF

Aufruf des SVF

Folgender Aufruf wurde durch den Geschäftsführer des SFV verschickt:

Die grosse Repräsentativ-Umfrage des Instituts gfs Bern bei uns Anglerinnen und Angler einerseits und bei der Bevölkerung anderseits hat klar gezeigt: Unsere Basis und die Bevölkerung erwarten mehr politisches Engagement der Fischer für den Gewässerschutz.

Den Worten müssen Taten folgen: Die Volksinitiative „Sauberes Wasser für alle“ ist innert Rekordzeit mit 114‘000 Unterschriften zustande gekommen. Nun wollen wir auch die zweite Initiative zum gleichen Thema – mit dem Titel „Für eine Schweiz ohne Pestizide“ ins Trockene zu bringen.

Ehrensache, dass jeder Verband und jeder Verein des SFV einen lokalen Sammeltag bis 15. April 2018 organisiert.

Der TGFV bitte die Thurgauer Fischer ebenfalls die Volksinitiative „Für eine Schweiz ohne Pestizide“ zu unterstützen. Mit nachfolgendem Link könnt ihr die Unterschriftenbögen herunterladen. Ein entsprechender Aufruf wurde den Vorständen der Vereine mittels Email zugestellt.

Nachruf auf Jan van Rooijen (1939 – 2018)

Nachruf auf Jan van Rooijen (1939 – 2018)

Am 18. Februar 2018 hat das Herz eines Freundes und begeisterten Fischers aufgehört zu schlagen.

Jan van Rooijen hat sich wie kaum ein anderer Petri-Jünger für die Fische und die Fischer in unserem Kanton eingesetzt. Er betrieb seine Leidenschaft auf dem See, genauso wie im Fluss und Bach. Als Obmann des Fischpachtvereins Lützelmurg II hat er noch im letzten Jahr die Aufräum- und Renaturierungsarbeiten an „seinem“ Bach tatkräftig unterstützt und vorangetrieben.

Ich habe Jan während meiner Tätigkeiten im Vorstand des Thurgauer Fischereiverbandes kennen und schätzen gelernt. Ich werde Ihn als Freund und kompetenten Ansprechpartner vermissen.

Wenn Ihr das nächste Mal zum Fischen geht, legt bitte eine Gedenkminute für Jan ein.

Ein letztes Petri-Heil
Christoph

Beiliegend die Traueranzeige

 

FV Thur I tritt dem FVTG „en block“ bei

FV Thur I tritt dem FVTG „en block“ bei

Mitgliederbestand des Thurgauer Fischereiverbandes erhöht sich weiter.

Die Mitglieder des FV Thur I haben an ihrer 44.  HV beschlossen, dass alle Mitglieder des Vereines automatisch auch Mitglied des FVTG werden. Der Jahresbeitrag wird von der Vereinskasse übernommen und die eigenen Mitgliederbeiträge werden nicht erhöht.

Der Vorstand des FVTG heisst die 30 neuen Mitglieder herzlichst willkommen!

Der Aal, Fisch des Jahres 2018

Der Aal, Fisch des Jahres 2018

Der Aal übertrumpft den Menschen in mehrfacher Hinsicht. Bereits zur Zeit der Dinosaurier, vor über 100 Millionen Jahren, schlängelten sich die ersten Aalartigen (Anquilliformes) über den Meeresgrund. Er ist also wesentlich älter als der Mensch. Auch punkto Beweglichkeit kann ihm der Mensch nicht das Wasser reichen. Der langgestreckte Körper ist dank der mehr als 100 Rückenwirbeln extrem flexibel. Bescheiden dagegen der Mensch mit nur 33! Punkto Anpassungsfähigkeit ist der Aal ein „Weltenbürger“. Noch heute trifft man eine seiner Arten in fast allen Gewässern der Welt – vom Meer bis in alpine Bäche [….]

Netz-Natur, Beitrag vom 7. Dezember 2017

Netz-Natur, Beitrag vom 7. Dezember 2017

Es darf so nicht weitergehen!

Wir Fischer wissen es schon lange. Der Netz-Natur Beitrag vom 7. Dezember 2017 bestätigt uns aber auf eindrückliche Weise. Das Leben in den Gewässern unseres Landes verschwindet immer mehr. Der Beitrag zeigt eindrücklich, wie in den letzten 25 Jahren unsere Gewässer durch die verschiedenen Interessengruppen wissentlich geschädigt wurden und immer noch werden.
Besonders die Stellungsnahmen des Amtes für Landwirtschaft in Bern in diesem Beitrag sind an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Wenn eine Chefbeamtin das kommerzielle Wohlergehen der Bauern über die rechtlich verbindlichen Vorgaben der Gewässerschutzgesetzgebung stellt, dann werden die Grundsätze auf denen unser Rechtsstaat basiert mit Füssen getreten.

Schaut euch den Beitrag „Unsere Verwandten im Wasser“ an und werdet aktiv. Unsere Gewässer brauchen unseren Einsatz!

Der Thurgauer Fischereiverband und der Schweizerische Fischereiverband bitten deshalb ihre Mitglieder die Initiativen

„Sauberes Wasser für alle“ und
„Für eine Schweiz ohne Pestizide“

zu unterstützen.

Wir müssen dafür besorgt sein, dass auch nachfolgende Generationen in intakten Gewässern fischen können. Wir sind es ihnen einfach schuldig!

Unterschriften – Sammlung für zwei Volksinitiativen im Bereich Wasserqualität und Gewässerschutz

Unterschriften – Sammlung für zwei Volksinitiativen im Bereich Wasserqualität und Gewässerschutz

Aktuell sind zwei Volksinitiativen im Umlauf, die vom SFV und unserem Verband unterstützt werden.

Im Herbst finden wieder viele Vereinsanlässe statt. Wir wäre es, wenn sich die Thurgauer Fischer als Direktbetroffene am Sammeln von Unterschriften beteiligen würden. Der Verband hat an der Güttinger Fischereiartikelbörse Werbung für die Initiativen gemacht und Unterschriften gesammelt. Wie steht es in Euren Vereinen? Wäre doch etwas. Klickt auf die beiden Bilder für weitere Informationen.
Des Weiteren findet Ihr hier eine Argumentationssammlung zu den beiden Initiativen.

«Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung – Keine Subventionen für den Pestizid- und  den prophylaktischen Antibiotika-Einsatz»

Volksinitiative "Sauberes Wasser für alle"Auf den Böden, die die Landwirtschaft bewirtschaftet, entsteht nicht nur Nahrung für uns, sondern durch die Versickerung des Regens auch ein grosser Teil unseres Trinkwassers. Die Landwirtschaft belastet unsere Böden mit Stoffen wie Nitrat, Pestiziden und ihren Abbauprodukten oder mit Rückständen von Medikamenten aus Mist und Gülle. Der Regen schwemmt diese Stoffe in die Oberflächengewässer und ins Grundwasser und beeinträchtigt damit die Qualität unseres Trinkwassers sehr direkt. Die Art, wie wir Landwirtschaft betreiben, entscheidet weitgehend über die Qualität unseres Trinkwassers – und dies heute keineswegs zum Guten.

 

 Eidgenössische Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide»

Volksinitiativen "Für eine Schweiz ohne Pestizide"

Der FV Thur I hat anlässlich der Kartenrückgabe vom 10. November 2017 fleissig Unterschriften gesammelt. Nachahmer sind gesucht.

 

Jede Stimme zählt! Es liegt an uns!

Jede Stimme zählt! Es liegt an uns!

Trinkwasser ohne Pestizide und Antibiotika

Trinkwasserinitiative hat über 70000 Unterschriften- nach nur 3 Monaten. Unsere Forderung, dass die Subventionen nur noch in Landwirtschaftsbetriebe investiert werden sollen, welche unsere Gewässer, das Trinkwasser und die Gesundheit von Mensch und Tier respektieren und nicht gefährden, stösst in der Bevölkerung immer mehr auf offene Ohren.
Uns ALLEN ist es in den letzten 5 Monaten gelungen 70 118 Unterschriften zu sammeln – mit eurer Hilfe ist das Ziel (100000) in Reichweite.
Ein starkes Zeichen für unsere Initiative, ich danke euch ganz herzlich, dass ihr dies möglich macht!

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Die Initiative fordert, dass Subventionen nur noch an Landwirtschaftsbetriebe ausgerichtet werden, die durch ihre Produktion die Umwelt und dadurch auch…
wecollect.ch